Seit vielen Jahren praktiziere ich Yoga mit Senioren, Hochbetagten und/oder an Demenz erkrankten Menschen in Seniorenzentren, Demenz WG’s und Geriatrie. Es kommt immer wieder vor, dass einige meiner gereiften Teilnehmer*innen ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr teilnehmen können, mitunter auch, weil sie sich im Sterbeprozess befinden.

Ich habe viel nachgedacht, recherchiert, Wissen gesammelt und Situationen reflektiert. Schon früh habe ich in meinem eigenen Leben verschiedene Menschen bis in den Tod begleitet habe. Der Tod ist kein Ende – es ist ein nach Hause gehen oder hinübergehen. Es ist so unendlich wichtig sich vorzubereiten, um die Reise mutig antreten zu können. Dabei ist auch die liebevolle betreuende Unterstützung und der warme Trost am Ende eines Lebens tragend.

Selbst wenn ein Patient nicht mehr stehen und aus dem Bett gehen kann, aber kleine Bewegungen, Meditationen und spezielle Atemtechniken können dennoch zu tieferer Entspannung führen. Manchmal ist das einzige was man noch kontrollieren kann, der eigene Atem, der eine herausragende Stellung im Yoga hat. Die Erfahrung im und mit dem bewussten Atem offenbart das Geheimnis des Lebens. Es gilt loszulassen und den Frieden im Geist zu erlangen.

 

Fortbildungseminare für Yogalehrende sind in sorgfältiger Vorbereitung. Ich bitte noch etwas um Geduld.

 

 

Verachte nicht den Tod, sondern befreunde dich mit ihm,

da auch er eines von den Dingen ist, die die Natur will.
                                                                                                                    (Mark Aurel)