SLOW  ART – MEDITATION©

Kunst soll dazu animieren, einen anderen Blick auf die Welt zu haben und wird sozusagen für einen Moment zum Ort der Stille sowie der inneren Ruhe.

Interview mit der Süddeutschen Zeitung vom 07. Januar 2020 www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/reden-wir-ueber-kunst-und-yoga-1.4747031

Wir kennen es alle zu gut: Heutzutage nehmen wir alles um uns herum sofort und gleich auf einmal wahr – in der Überdosis. Wir brauchen absichtliche Verschnaufpausen, Auszeiten und langsame Augenblicke.

Das Fazit des Psychologen David Brieber und seiner Kollegen von der Universität Wien besagt, dass Besucher in einem Kunstmuseum durchschnittliche 20 Sekunden vor einem Kunstobjekt verharren. Das sind gerade mal 4 Atemzüge!

Kunst braucht aber wirksame Betrachtungszeit! Konzentration und geistiges Eintauchen sind wesentliche Voraussetzungen, um sich in einem Werk zu vertiefen. Elemente aus der Yogapraxis und Meditation unterstützen hier die Wahrnehmung und helfen dabei den Blickwinkel zu weiten. Die Kunst wird damit lebendig und offenbart sich in all seinen wundersamen Elementen in unserem Bewusstsein.

Die Zusammenarbeit mit dem Museum Penzberg – Sammlung Campendonk ist für mich eine besondere Bereicherung. Immer wieder entstehen bei Ausstellungen neue Impulse und Anstöße, die uns inspirieren und verbinden.

Ein besonderes Geschenk ist es, Menschen zu begrüßen, die sich auf meditativer Ebene in den Freiraum der Kunst ziehen lassen. Diese Begegnungen schaffen Räume für Stille, Reflexion und tiefe Verbundenheit – genau das, was Kunst und Yoga gemeinsam so wertvoll macht.

Museum Penzberg — Sammlung Campendonk
Am Museum 1, 82377 Penzberg
www.museum-penzberg.de

Anmeldung: museum@penzberg.de oder 08856 / 813-128

Ausstellung: CAMPENDONK MALT BLAU – Slow Art Day

Termin:
  • 11. April 2026 – 10:30 bis 12:00 Uhr
  • 08. Mai 2026 – 17:00 bis 18:30 Uhr

Ziel ist es, Wahrnehmung, persönliche Reflexion und Austausch über Kunst zu vertiefen.
Verbindung von meditativer Yogapraxis und sanften Atemübungen mit dem intensiven, bewussten Erleben der blau-dominierten Werke Heinrich Campendonks.

Ausstellung CORITA KENT – WHERE HAVE ALL THE FLOWERS GONE

Workshop zur Ausstellung: MY JOURNAL OF HOPE

Termin:
  • 15. September 2024 – 17.00 bis 18:15 Uhr

Keine Vorkenntnisse nötig – für alle von 16 bis 99 Jahre. Limitierte Teilnehmerzahl.
Mitzubringen sind ein persönlich ausgewähltes Bullet Journal.
Die wunderbaren Werke von Corita Kent dienen zur Reflektion nach Übungen von Yoga und Meditation. Es darf sich mit Stiften, Stempeln, Stickern, Washi-Tapes etc. im Bullet Journal ausgetobt werden. Alles darf auf Papier zum Ausdruck gebracht werden – es wird nicht bewertet sondern wertschätzend betrachtet und angenommen.

Ausstellung HEINZ KREUTZ: FRANKFURT, PARIS, PENZBERG

Termine:

  • 17. Mai 2024 – 17:00 bis ca. 18:15 Uhr
  • 21. Juni 2024 – 17:00 bis ca. 18:15 Uhr

Der Künstler Heinz Kreutz (1923-2016) offenbart in seinen Elementen die abstrakte Farbmalerei, die sich als Tachismus oder art informel nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland etablierte.

Interessant: Das fünfteilige Polyptychon „Neun Ansichten zur Schöpfungsgeschichte der Farben“ (1992 & 1993) erwarb der Deutsche Bundestag für seine Kunstsammlung im Jahr 2016.

Ausstellung
GERHARD FIETZ – FORMEN INNERER FREIHEIT

Termine:

  • 12. Dezember 2021 – 17:00 bis ca. 18:15 Uhr
  • 23. Januar 2022 – 17:00 bis ca. 18:15 Uhr

Der Künstler Gerhard Fietz (1910 – 1997) arbeitet abstrakt, reduziert und systematisch mit Farbe, Ordnung und seriellen Strukturen, wobei subjektiver Ausdruck bewusst vermieden wird. Seine Kunst steht der ZERO-Bewegung nahe, da sie den Neuanfang, Klarheit und die reine visuelle Wirkung von Farbe und Licht betont, ohne dass er selbst Kernmitglied von ZERO war.